Ziele
Alternative
Im "Círculo Infantil Oruga" möchten wir eine Alternative zu den kaum existierenden, jedoch autoritär geführten honduranischen Kindergärten sein, in denen den Kindern fast ausschliesslich Disziplin, Gehorsam, Stillsitzen und das Wissen des 1. Schuljahres eingetrichtert wird.
Obwohl wir sehr stolz auf unsere mittlerweile schönen Räume mit gutem Material sind, ist uns doch die Atmosphäre, die den Kindern das Lernen in jeglicher Hinsicht erlaubt, am wichtigsten.
Unser pädagogisches Programm richtet sich nach dem "Kreativen Currículum" von Diane Trister Dodge und Laura J. Colker, die in ihren Büchern auf wundervolle Art zusammenfassen, was schon seit vielen Jahren in den USA, Kanada, Australien und der Schweiz anerkannte Praxis ist.
Wir möchten, dass die Kinder bei uns sich selbst sein dürfen und alles lernen können, was sie gerade interessiert. Besonders wichtig ist es uns, dass sie sich sowohl in intellektueller als auch in sozialer und körperlicher Hinsicht entwickeln. Deshalb sind bei uns Kreativität, Selbstbestimmung, Sensibilität und Kommunikation von besonderer Bedeutung.
Aus diesem Grund legen wir grossen Wert auf das Spielen, denn: Spielen heisst leben ("jugar es vivir"). Im Spiel in den verschiedenen Spielecken können die Kinder sich und ihre Welt entdecken, erforschen und sich über ihre Erfahrungen untereinander austauschen. Eher nebenbei erlernen sie auch die nötigen Voraussetzungen für das Lesen, Schreiben und Rechnen.
Natürlich gibt es aber auch jeden Tag strukturierte Einheiten zu Themen aus der Lebenswelt der Kinder, sei es "Mein Körper", "Meine Familie", "Unsere Tiere", "Das Wetter" o.ä. Bei diesen Einheiten achten wir immer darauf, den Kindern verschiedenste Aktivitäten anzubieten, so dass sie mit all ihren Sinnen verstehen und lernen.
Wir bemühen uns um eine individuelle Förderung und einen engen persönlichen Kontakt zwischen der Lehrerin und dem einzelnen Kind. Jedes Kind wird so respektiert wie es ist. Falls es Schwierigkeiten gibt, suchen wir das Gespräch mit den Eltern und bieten soweit möglich besondere Förderung an.
Es ist uns wichtig diesen Kindergarten in einem benachteiligten Stadtviertel anzubieten, da gerade die Kinder, die dort wohnen, keinen Zugang zu qualitativ hochwertiger Bildung und Erziehung haben. Deshalb verlangen wir von den Eltern der Kinder, falls überhaupt möglich, nur einen symbolischen Monatsbeitrag, der ausschliesslich zur Deckung der Strom- und Wasserkosten und der Gebühren des Telefons verwendet wird. Eltern, die ihre Kinder zu uns schicken, werden zuhause besucht, um ihre finanziellen Verhältnisse abzuschätzen.
Eine unserer Lehrerinnen, Patricia Quiroz, arbeitet individuell mit den Kindern, die besondere Förderung brauchen. Oft sind es sprachliche Probleme, manchmal auch Verhaltensauffälligkeiten, Hyperaktivität, motorische Koordinationsschwierigkeiten oder Aggressivität, die die Kinder zu ihr führen. Je nach Fall bekommen diese Kinder ein- bis dreimal pro Woche Einzelunterricht, der jeweils auf ihren Entwicklungsstand zugeschnitten ist. 2005 konnten wir mit diesem Angebot schon 10 Kindern helfen, sich besser in ihre jeweilige Gruppe zu integrieren.
Falls die Kinder weitere professionelle Hilfe benötigen, vermitteln wir sie an die Stiftung TELETON weiter, mit der wir eng zusammenarbeiten.
Wir legen grossen Wert darauf, dass die Kinder eine gesunde Zwischenmahlzeit mitbringen wie z.B. Früchte und Tortillas, die in Honduras relativ günstig zu kaufen sind.
Obwohl wir sehr stolz auf unsere mittlerweile schönen Räume mit gutem Material sind, ist uns doch die Atmosphäre, die den Kindern das Lernen in jeglicher Hinsicht erlaubt, am wichtigsten.
Kreatives Curriculum
Unser pädagogisches Programm richtet sich nach dem "Kreativen Currículum" von Diane Trister Dodge und Laura J. Colker, die in ihren Büchern auf wundervolle Art zusammenfassen, was schon seit vielen Jahren in den USA, Kanada, Australien und der Schweiz anerkannte Praxis ist.
Wir möchten, dass die Kinder bei uns sich selbst sein dürfen und alles lernen können, was sie gerade interessiert. Besonders wichtig ist es uns, dass sie sich sowohl in intellektueller als auch in sozialer und körperlicher Hinsicht entwickeln. Deshalb sind bei uns Kreativität, Selbstbestimmung, Sensibilität und Kommunikation von besonderer Bedeutung.
Spielen heisst leben
Aus diesem Grund legen wir grossen Wert auf das Spielen, denn: Spielen heisst leben ("jugar es vivir"). Im Spiel in den verschiedenen Spielecken können die Kinder sich und ihre Welt entdecken, erforschen und sich über ihre Erfahrungen untereinander austauschen. Eher nebenbei erlernen sie auch die nötigen Voraussetzungen für das Lesen, Schreiben und Rechnen.
Natürlich gibt es aber auch jeden Tag strukturierte Einheiten zu Themen aus der Lebenswelt der Kinder, sei es "Mein Körper", "Meine Familie", "Unsere Tiere", "Das Wetter" o.ä. Bei diesen Einheiten achten wir immer darauf, den Kindern verschiedenste Aktivitäten anzubieten, so dass sie mit all ihren Sinnen verstehen und lernen.
Wir bemühen uns um eine individuelle Förderung und einen engen persönlichen Kontakt zwischen der Lehrerin und dem einzelnen Kind. Jedes Kind wird so respektiert wie es ist. Falls es Schwierigkeiten gibt, suchen wir das Gespräch mit den Eltern und bieten soweit möglich besondere Förderung an.
Für alle erschwinglich
Es ist uns wichtig diesen Kindergarten in einem benachteiligten Stadtviertel anzubieten, da gerade die Kinder, die dort wohnen, keinen Zugang zu qualitativ hochwertiger Bildung und Erziehung haben. Deshalb verlangen wir von den Eltern der Kinder, falls überhaupt möglich, nur einen symbolischen Monatsbeitrag, der ausschliesslich zur Deckung der Strom- und Wasserkosten und der Gebühren des Telefons verwendet wird. Eltern, die ihre Kinder zu uns schicken, werden zuhause besucht, um ihre finanziellen Verhältnisse abzuschätzen.
Besondere Förderung
Eine unserer Lehrerinnen, Patricia Quiroz, arbeitet individuell mit den Kindern, die besondere Förderung brauchen. Oft sind es sprachliche Probleme, manchmal auch Verhaltensauffälligkeiten, Hyperaktivität, motorische Koordinationsschwierigkeiten oder Aggressivität, die die Kinder zu ihr führen. Je nach Fall bekommen diese Kinder ein- bis dreimal pro Woche Einzelunterricht, der jeweils auf ihren Entwicklungsstand zugeschnitten ist. 2005 konnten wir mit diesem Angebot schon 10 Kindern helfen, sich besser in ihre jeweilige Gruppe zu integrieren.
Falls die Kinder weitere professionelle Hilfe benötigen, vermitteln wir sie an die Stiftung TELETON weiter, mit der wir eng zusammenarbeiten.
Gesunde Ernährung
Wir legen grossen Wert darauf, dass die Kinder eine gesunde Zwischenmahlzeit mitbringen wie z.B. Früchte und Tortillas, die in Honduras relativ günstig zu kaufen sind.


